Mutterkuhhaltung

Kontakte und Links

Für nähere Informationen und Fragen wenden Sie sich bitte an die Verantwortlichen in Ihrem Bundesland:

Kärnten
Dipl.-Ing. Patrick Gregoritsch, BEd
Landwirtschaftskammer Kärnten
Tel.: 0463 / 58 50-1509
E-Mail: patrick.gregoritsch@lk-kaernten.at

Niederösterreich
Christina Hell, BSc BEd
LFI Niederösterreich
Tel.: 05 / 0259-23206
E-Mail: christina.hell@lk-noe.at

Oberösterreich
Dipl.-Ing.in Julia Forster
Landwirtschaftskammer Oberösterreich
Tel.: 050 / 6902-1343
E-Mail: julia.forster@lk-ooe.at

Steiermark
Franz Narnhofer, ABL
Bezirksbauernkammer Weiz
Tel.: 03172 / 2684 – 5633
E-Mail: franz.narnhofer@lk-stmk.at
Webseite: https://www.arbeitskreisberatung-steiermark.at/

Salzburg
Ing. Blasius Feiser, ABL
Bezirksbauernkammer Hallein
Tel.: 06245 / 80266-525
E-Mail: blasius.feiser@lk-salzburg.at

Tirol
Ing. Christian Ruetz
Rinderzucht Tirol
Tel.: 05 / 9292-1814
E-Mail: christian.ruetz@lk-tirol.at

Nutzen

MutterkuhhalterInnen stehen immer wieder vor wichtigen wirtschaftlichen und persönlichen Herausforderungen. Die Arbeitskreisberatung bietet eine wirksame Unterstützung, um den Betriebszweig Mutterkuhhaltung erfolgreich zu führen. Die Arbeitskreisberatung bietet eine Plattform, um gemeinsam mit Beratungskräften, Berufskolleginnen und Berufskollegen gute Lösungen für den eigenen Betrieb zu finden. Die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und die Anpassung der Mutterkuhhaltung an künftige Rahmenbedingungen sind dabei oberstes Ziel.

Die aktive Mitarbeit im Arbeitskreis bietet die Möglichkeit, den eigenen Betrieb zu analysieren und gemeinsam mit Beratungskräften und anderen Mutterkuhhaltern Maßnahmen zur Verbesserung in der Jungrinder-, Einsteller- oder Zuchtviehproduktion umzusetzen. Mit Weiterbildung soll das erforderliche Wissen für die Mutterkuhhaltung erworben, vertieft und im Betrieb umgesetzt werden.

Teilnahme

Als Landwirtinnen und Landwirte müssen Sie gut informiert sein. Erweitern Sie Ihr Fachwissen in der Betriebsführung und in der Produktion durch Austausch mit Expertinnen bzw. Experten und Kolleginnen bzw. Kollegen. Die Arbeitskreisberatung bietet dafür zahlreiche Angebote und Werkzeuge:

  • Analyse und Vergleich eigener betrieblicher Kennzahlen
  • Maßnahmen zur Verbesserung von Produktion und Wirtschaftlichkeit
  • Optimierung der Vermarktung
  • Maßgeschneiderte Weiterbildung
  • Weiterentwicklung der unternehmerischen Fähigkeiten

Die meisten Betriebe nutzen das Angebot länger als zwei Jahre (ca. 5–7 Jahre), viele sogar mehr als zehn Jahre. Viele Betriebe steigen nach einer mehrjährigen Unterbrechung wieder ein. Auch viele Schulbetriebe sind Mitglieder. Für die Auswertungen stehen moderne und benutzerfreundliche EDV-Anwendungen zur Verfügung. Arbeitskreismitglieder können diese entweder kostenlos nutzen oder zu Sonderkonditionen beziehen.

Voraussetzung

Die Arbeitskreisberatung steht allen Betrieben offen, unabhängig von der Größe, Wirtschaftsweise und Erwerbsform. Damit Sie langfristig einen hohen Nutzen aus der Arbeitskreisberatung erzielen können, sind bestimmte Voraussetzungen notwendig:

  • Regelmäßige Teilnahme an den Arbeitskreistreffen (4 bis 6 pro Jahr)
  • Datenaufzeichnungen
  • Respekt und Offenheit für einen intensiven Erfahrungsaustausch
  • Bezahlung eines Mitgliedsbeitrages
  • Mindestens zweijährige Mitgliedschaft

Datenaufzeichnung

Die einzelbetriebliche Dateneingabe und Auswertung basiert auf der EDV-Anwendung “MUKRI Online”. Mit diesem EDV-Programm können je nach Produktionsschwerpunkt die eigenen Betriebszahlen ausgewertet werden. Auf Basis der eigenen Kennzahlen können gute betriebliche Entscheidungen getroffen werden.

Unterstützung bei der Datenerfassung

Die Arbeitskreisbetreuer/innen unterstützen die Mutterkuhhalter/innen bei Fragen zum Programm, bei der Dateneingabe und bei der Datenkontrolle. Programmschnittstellen ermöglichen das Einspielen und automatische Verbuchen der Ein- und Verkaufsrechnungen und Wiegedaten. Daten aus eAMA, LKV und Arge Rind werden in das Programm übernommen. Auch durch den Erfahrungsaustausch wird die Dateneingabe erleichtert.

Betriebszweigauswertung

Die Betriebszweigauswertung Mutterkuhhaltung liefert Kennzahlen zu den biologischen und ökonomischen Leistungen sowie zur Kostensituation.
Durch den Vergleich der Ergebnisse mit anderen Arbeitskreisbetrieben können Verbesserungspotenziale erkannt und Optimierungsschritte gesetzt werden.
Die Vergleichskennzahlen sind im Bundesbericht in anonymisierter Form zusammengefasst. Die Auswertungsergebnisse werden übersichtlich dargestellt. Der Kennzahlenvergleich stellt eine gute Entscheidungshilfe dar, um die Mutterkuhhaltung wirtschaftlich erfolgreich zu gestalten.

Wichtige Kennzahlen für Betriebsvergleiche

  • Verkaufte bzw. abgesetzte Kälber pro Mutterkuh und Jahr
  • Zwischenkalbezeit
  • Tageszunahmen
  • Verkaufserlöse
  • Erlöse der Nachkommen (Jungrinder, Einsteller, Zucht)
  • Besamungskosten
  • Bestandesergänzung
  • Futterkosten (Grundfutter und Kraftfutter)
  • Tiergesundheitskosten
  • Einstreukosten
  • Direktkostenfreie Leistung

Betriebscheck

Ergänzend zur Weiterbildung können Arbeitskreismitglieder eine fachlich fundierte Beratung in Anspruch nehmen. Auf Basis der Betriebszweigauswertung und einer Betriebsbegehung werden Maßnahmen zur Verbesserung der Produktion gemeinsam mit den Betriebsleiterinnen und Betriebsleitern festgehalten.

Gefragte Themen beim Betriebscheck

  • Betriebszweiganalyse und Betriebsentwicklung
  • Forcierung der Grünland- und Weidebewirtschaftung
  • Fruchtbarkeit, Tiergesundheit
  • Rassenwahl und Einsatz von reinrassigen Deckstieren
  • Qualitätsverbesserung in der Jungrind- und Einstellerproduktion
  • Optimale Vermarktung
  • Optimierung von Arbeitsabläufen